Das Ei aus Rostock

Ein kleiner Junge sah eine Krähe mit etwas im Schnabel, das aussah wie ein Plastikball. Da er sich Sorgen machte, die Krähe könne sich daran verschlucken und davon krank werden, jagte er, zusammen mit seiner Mutter, der Krähe das weiße Ding ab.

Dann stellten Mutter und Sohn fest, dass sie ein Ei gerettet hatten.
Was nun tun? Zunächst wurde das Ei mit einem Kirschkernkissen gewärmt und schließlich zu einer Freundin der Mutter nach Hamburg gebracht. Diese Freundin hat einen Brutkasten für Hühnereier. Fünf Tage lang wurde das Ei bebrütet und währenddessen machte man sich auf die Suche nach Hilfe. So erreichte uns der Hilferuf, und das Ei wurde zu unserem Lebenshof Casa Grimaud gebracht. Hier stellte sich heraus, dass es sich um ein Ringeltaubenei handelt.
Im Casa Grimaud brüten derzeit diverse Paare auf Kunsteiern. So wurde unsere Taube namens Huhn ausgewählt, das Ei auszubrüten. Huhn ist eine besonders große Taube. Wir sind gespannt, wann der Nachwuchs kommt.
Ein ganz herzliches Dankeschön an die Finder, nämlich den äußerst tierlieben Sohn und seine Mutter, die ihrem Sohn die richtigen Werte vermittelt hat.

Rostocker Ei

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